Fotos Teneriffa
|
|
|
Kategorie:
Fiesta San Antonio Abad in Buenavista
|
|
|
|
Kategorie:
Sandteppiche in La Laguna
|
|
|
|
Kategorie:
Corpus Christi - Sandteppiche La Orotava 2008
|
|
|
|
Kategorie:
Sandteppiche Punta Brava
|
Werden Sie Partner
Schalten Sie Ihr Werbebanner und werden Sie InselTeneriffa Partner.
Nähere Infos erhalten Sie [hier]
Teneriffa Wetter
| Die Geschichte Teneriffas |
|
|
|
Teneriffa - Eine spannende Entdeckungsreise
Der Name Teneriffa bedeutet schneebedeckter Berg und geht auf die ursprüngliche Guanchen-Sprache zurück. Die Ureinwohner nannten ihre Insel „Chenerfe“, was so viel wie weißer Berg bedeutete.
Damit beschreibt der Name genau das, was die meisten Besucher zuerst sehen, wenn sie sich der Insel Teneriffa in den Wintermonaten nähern – den Gipfel des Teide. Mit 3.718 Metern ist er der höchste Berg, nicht nur der Kanaren, sondern Spaniens.
Der Archipel ist durch vulkanische Aktivität vor Millionen Jahren entstanden und bis heute verbirgt er unter seiner Schönheit eine brodelnde Aktivität. Diesem feurigen Ursprung verdanken die Kanarischen Inseln aber auch ihren überaus fruchtbaren Boden. Bereits die Phönizier, die 1100 bis 800 vor Christus als kühne Seefahrer galten, entdeckten die Inseln inmitten des Ozeans. Sie gaben ihnen den Namen Purpurinseln. Die auf den Inseln wachsende Orchillaflechte, eine Färberpflanze wurde zu ihrer wichtigsten Handelsware. Das kräftige Purpurrot gab dem Archipel den Namen, unter dem er in der damaligen Zeit bekannt war.
Teneriffa - Die ersten Bewohner Teneriffas
In den Jahren 85 bis 160 nach Christus findet man Hinweise auf die Kanarischen Inseln in den Aufzeichnungen des römischen Geschichtsschreibers Ptolemäus. Obwohl die geographischen Koordinaten offensichtlich seit dieser Zeit bekannt waren, gerieten die Inseln in Vergessenheit.
Etwa 500 vor Christus kann es zur Besiedlung des Archipels. Auf Teneriffa wurden die Ureinwohner später als Guanchen bekannt. Unklar ist die exakte Herkunft dieser ersten Inselbewohner. Während einige Historiker behaupten, die ersten Einwohner seien von der iberischen Halbinsel aus nach Teneriffa gekommen, tendieren die meisten Thesen zu einer Auswanderungswelle, die von nordafrikanischen Berberstämmen ausging.
Das würde auch das Aussehen der Guanchen, die als große, blonde Menschen mit blauen Augen beschrieben werden, erklären. Außerdem verfügten sie offenbar über einen hohen Wissensstand in Bezug auf Astronomie. Dies wird mit Kontakten zu den damals hohen Gelehrten des ägyptischen Volkes erklärt. Rätselhaft ist, weshalb die Guanchen offenbar die Technik des Schiffsbaus vergessen haben, denn egal woher sie kamen, sie müssen den Wasserweg genutzt haben.
Die Guanchen waren ein einfaches Volk, das in Höhlen lebte. In den wenigen vorhandenen Aufzeichnungen werden sie als überaus gastfreundlich und friedlich beschrieben. Diese „Ur-Genetik“ scheint den offenen und netten Tinerfeños noch heute im Blut zu liegen.
Teneriffa - Die Eroberung und Unterwerfung
Im Jahr 1341 entdeckten portugiesische Seefahrer die Inseln inmitten des Atlantiks wieder. Aber erst 1492 kam die spanische Krone auf die Idee, sich das fruchtbare Land Teneriffas einzuverleiben. Sie sandten Alonso de Lugo aus, Teneriffa, die größte der Kanareninseln zu erobern.
Den ersten Überfall konnten die Guanchen in einer blutigen Schlacht bei La Matanza abschmettern. Doch die Fremden kamen drei Jahre später wieder. Einige der Stammesfürsten, die Menceyes genannt wurden, liessen sich auf Verhandlungen mit den iberischen Führern ein.
So wurde die Position der Altkanarier, die bereit waren für ihre Freiheit zu kämpfen entscheidend geschwächt. Im Jahr 1495 trugen die Spanier bei La Victoria einen entscheidenden Sieg davon und etwa ein Jahr später kam es bei Los Realejos zur endgültigen Kapitulation der Guanchen. Ab diesem Zeitpunkt änderte sich das Leben des einfachen Volkes.
Die spanischen Eroberer christianisierten und „zivilisierten“ die Ureinwohner. Durch gemeinsam gezeugte Nachkommen zwischen Eroberern und Einheimischen mischte sich das Erbgut und die ursprünglichen Guanchen, verschwanden als Volk vom Erdboden.
Dennoch vergessen sind sie bis heute nicht und an vielen Orten der Insel Teneriffa trifft man auf ihre Spuren. Auch viele Traditionen, die bis in die heutige Zeit gepflegt werden, gehen auf die Ureinwohner zurück.
Teneriffa - Wer ist der Herr der Inseln?
Die besondere geographische Lage des Archipels, als letzte Bastion Europas, zwischen den großen Kontinenten Afrika und Amerika zog immer wieder Piraten und Seefahrer an, die die Inseln Teneriffa gerne für sich beansprucht hätten.
Teneriffa wurde mehrmals von holländischen, französischen und englischen Schiffen aus, angegriffen. Die Briten hatten sogar den bekannten Admiral Lord Nelson ausgesandt. Ihm wurde mit einer Kanonekugel der rechte Arm abgeschossen.
Noch heute wird die alte Kanone, die den Namen „El tigre“ (der Tiger) trägt, im Hafen von Santa Cruz bewundert. Auch Christopher Kolumbus hat bei seiner Überquerung des Atlantiks auf Teneriffa einen Zwischenstopp eingelegt.
Ebenso betrat der Naturforscher Alexander von Humboldt während seiner Expedition tinerfenischen Boden. Allerdings waren deren Besucher friedlicher Natur.
Teneriffa - Wirtschaftliche Entwicklung Teneriffas
Die strategisch günstige Lage machte Teneriffa zum idealen Ausgangspunkt vieler Handelsbeziehungen in der ganzen Welt. Im Laufe der Zeit wurden die Schwerpunkte immer wieder neu gesetzt. Mal baute man Zuckerrohr an, das in alle Welt verkauft wurde, mal handelte man vor allem mit Wein.
Auch die Koschenille, eine Lausart, mit der roter Farbstoff erzeugt wurde, lieferte lange Zeit ein wichtiges Exportgut. Danach folgten Tomaten und Bananen als begehrte Handelsware. Der erste große Handelshafen entstand in Garachico , im Nordwesten der Insel Teneriffa.
Das tiefe Hafenbecken ermöglichte das Ein- und Auslaufen großer Schiffe. Die kleine Stadt erblühte damals. Man erzählt von Strassen aus Marmor und herrschaftlichen Häusern. Künstler, Händler und Reisende aus der ganzen Welt erfüllten den Ort mit regem Treiben.
Doch der Ausbruch des Trevejo 1706 bereitet dem Aufschwung ein jähes Ende. Rund 40 Tage lang wütete der Vulkan und begrub weite Teile der Stadt und des Hafens unter sich. Von dieser Katastrophe sollte sich Garachico nie mehr erholen.
Der Ort war unbedeutend geworden und der neu Hafen wurde in Santa Cruz gebaut, wo er noch heute das Zentrum der tinerfenischen Schifffahrt bildet. Garachico wird allerdings in jedem Reiseführer erwähnt und zieht heute noch Scharen von Touristen an, die einen Tag in der idyllischen Kleinstadt auf den Spuren der tragischen Geschichte wandeln wollen.
Teneriffa - Francos Diktatur nimmt ihren Lauf
Nachdem gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Koschenilleproduktion durch die Erfindung der Anilinfarben ein jähes Ende nimmt, sehen viele Canarios sich gezwungen, ihr Glück in der Fremde zu suchen.
Bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts wandern viele nach Süd- und Lateinamerika aus. Dabei wagen sie die lange Überfahrt über den Atlantik in ähnlich seeuntauglichen Booten, wie sie heute von Afrikanern benutzt werden, um die Kanarischen Inseln zu erreichen. Am 18. Juli 1936 fliegt General Francisco Franco von Santa Cruz aus nach Spanisch-Marokko, um von dort aus den Militärputsch und späteren Bürgerkrieg in Spanien vorzubereiten und auszulösen.
Franco überzieht nicht nur die Kanaren, sondern ganz Spanien mit seiner Schreckensherrschaft. Das innovative Spanien erlahmt in den Klauen seiner Diktatur und erwacht erst, nach dessen Tod, im Jahr 1976 (????), wieder aus dem aufgezwungenen „Dornröschenschlaf“.
Teneriffa - Sonne, Strand und noch viel mehr...
Ab 1960 wird Teneriffa für den Tourismus interessant. Die ersten Urlaubshochburgen entstehen rund um den Nordflughafen in Bajamar , Punta del Hidalgo und Puerto de la Cruz . Mit dem Bau des Südflughafens 19.... verlagern sich die Schwerpunkte in den sonnensicheren Süden.
Die winzigen Fischerorte Los Cristíanos und Las Américas werden innerhalb kürzester Zeit, mit neuen Bettenburgen und Ferienanlagen überschwemmt. . Aus ehemaligen Dörfchen werden touristische Zentren mit Rundum-Angebot und aus Beschaulichkeit wird pulsierendes Urlaubsleben.
Ab Ende des 20. Jahrhunderts besinnt sich Teneriffa darauf, dass es außer Tourismus auch andere Werte zu bieten hat. Die interessanten Steuermodelle, die durch das ZEC-Programm angeboten werden, sollen die Inseln auch für Industrie und Forschung interessant machen.
Es wird verstärkt Wert auf eine gute Ausbildung der jungen Generation gelegt. Forschungen und die Ansiedlung attraktiver Unternehmen in den Bereichen Technologie, vor allem Computertechnik und erneuerbare Energie, und medizinische Forschungen sollen für qualifizierte Arbeitsplätze und ein neues Image der Insel sorgen, das über den Sonne-Strand-Horizont hinausragt.
Im Jahr 2006 werden wichtige Grundsteine gelegt, die die strategisch günstige Position der Insel, als logistisches Zentrum zur wirtschaftlichen Erschließung des afrikanischen Kontinents nutzen. Damit werden wichtige Impulse gesetzt, die Teneriffa weltweit ein weiteres interessantes Attribut und ein neues Image schaffen. Teneriffa ist eine Insel der Erholung und Entspannung, aber auch eine Insel die die Segel auf Innovation und Entwicklung gesetzt hat.
Teneriffa – Entstehung aus vulkanischem Urgestein
Die Kanarischen Inseln setzen sich aus den sieben Inseln Fuerteventura, Lanzarote und Gran Canaria in der Ostprovinz und aus El Hierro, La Gomera, La Palma und Teneriffa in der Westprovinz zusammen.
Teneriffa ist mit 2057 Quadratkilometern die größte Insel des Archipels. Die Entstehung begann vor rund zehn Millionen Jahren. Damals waren das heutige Tenogebirge , das Anaga-Gebirge und die Berge rund um Adeje vermutlich drei eigenständige Inseln, die durch die Entstehung eines gigantischen Urvulkans zu einer Einheit und somit einer Insel verschmolzen.
Man vermutet, dass dieser Ur-Gigant rund 6.000 Meter hoch war. Durch seismische Bewegungen und Erdrutsche soll er eingestürzt sein. Im Zuge dieses Prozesses und der Wandlung an der Erdoberfläche ist wahrscheinlich auch das Orotavatal entstanden. Noch heute ist es für seine üppige Vegetation und fruchtbaren Boden bekannt. Bei dieser massiven Veränderung ist auch der größte Einsturzkrater der Welt, die Caldera, entstanden.
Der Durchmesser von 16 Kilometern und Kraterwände, die bis zu 500 Metern weit aufragen, sind bezeichnend für seine Imposanz und die dahinter verborgene Urgewalt. Vor rund einer halben Million Jahren wuchsen der Pico Viejo und der Pico del Teide aus dem Krater hervor. Der Pico del Teide ist, mit seinen 3.718 Metern, der höchste Berg Spaniens. Aus seinen Flanken entweicht ständig Schwefelwasserstoff, als Zeichen seiner brodelnden Energie.
Aber der Teide ist nicht der einzige Vulkan Teneriffas, sondern vielmehr besteht die Insel aus mehreren vulkanischen Bergen, die auch heute noch aktiv sind. Dabei gelten die Nebenvulkane, die weniger ins Auge stechen als der erhabene Teide, bei Geologen und Vulkanologen als wesentlich ausbruchs-gefährdeter als der „Riese“ selbst. Die letzte bekannte Eruption ereignete sich am Chinyero bei Santiago del Teide, im Jahre 1909.
Das vulkanische Gestein auf Teneriffa wird ständig auf Unregelmäßigkeiten überwacht. Im Jahr 2004 wurde über einen Zeitraum von rund sechs Monaten, die Alarmstufe auf Orange gesetzt. Trotz der zum Teil sensationsheischenden Berichterstattung, legten sich die vulkanischen Aktivitäten jedoch wieder und pendelten sich auf einem Normalmass ein. Geographen und Vulkanologen betonten jedoch auch während der Aktivitätsphase, dass selbst bei einer Eruption, keine Gefahr für die Bevölkerung bestehe.
Sollte es jemals zu einem Ausbruch kommen, so würde dieser auf Teneriffa vermutlich so aussehen, dass an irgendeiner Schwachstelle die Erdkruste aufplatzt und sich die Lava in langsamem Strom zu Tal wälzt. Zu jedem Zeitpunkt bliebe genügend Zeit, eventuell bedrohte Ortschaften zu evakuieren.
Auf Teneriffa lebt man mit dem Feuer, das unter der Erdoberfläche brodelt, aber es stellt keine Bedrohung dar. Im Gegenteil, ihm verdankt die Insel die feurige Energie und vor allem die üppige Vegetation, die dem fruchtbaren Böden entsprießt und jeden, der ein Auge für die Natur besitzt, in Begeisterung versetzt. |
| Social Bookmark |
|---|


























