Neueste Nachrichten
Fotos Teneriffa
|
|
|
Kategorie:
Teno Alto
|
|
|
|
Kategorie:
Sandteppiche Los Silos
|
|
|
|
Kategorie:
Wanderung Nationalpark Teide
|
|
|
|
Kategorie:
Santa Ursula
|
Werden Sie Partner
Schalten Sie Ihr Werbebanner und werden Sie InselTeneriffa Partner.
Nähere Infos erhalten Sie [hier]
Teneriffa Wetter
| Garachico - Teneriffa |
|
|
|
|
Garachico - Das Städtchen, das Geschichte schrieb
Teneriffa - Garachico ist ein typisches kanarisches Städtchen, das knapp 6.000 Einwohner zählt. Während der Saison strömen täglich hunderte Touristen durch die ursprünglichen und mit Kopfstein gepflasterten Strassen, um den Flair der kanarischen Traditionen einzuatmen. In jedem Reiseführer ist der Ort als Ausflugsziel empfohlen. Dabei steht nicht nur die reizvolle Landschaft des Nordwestens oder die Ursprünglichkeit im Fokus des Betrachters.
Richtig berühmt machte Garachico sein Schicksal. Im 18. Jahrhundert blühte diese Stadt, die von Italienern gegründet wurde auf. Hier befand sich das Tor zum europäischen und amerikanischen Kontinent. Von hier aus wurde ein reger Handel in alle Welt betrieben. Vor allem Wein und Zuckerrohr wurde in alle Himmelsrichtungen verschifft. In der damaligen Zeit blühte Garachico zu einer reichen Stadt auf. Heute noch zeugen prächtige Bauten, Kirchen und ehemalige Klöster von einem vergangenen Wohlstand.
Sogar die Strassen sollen damals teilweise aus edlem Marmor gewesen sein. Der Ausbruch des Vulkans Montaña de Trebejo setzte der Glanzzeit Garachicos ein jähes Ende. Im Jahr 1706 spie er drei Tage lang Lava aus, die in feurigen Flüssen zu Tal strömte. Dabei wurde ein Grossteil der Prachtbauten zerstört. Das Hafenbecken füllte sich mit glühender Lava und wurde dadurch für Handelsschiffe nicht mehr passierbar. Nach dem tragischen Geschehen übernahmen Puerto de la Cruz und Santa Cruz die Aufgaben der ehemaligen Metropole und wurden durch den Ausbau des eigenen Hafens sowie der Ansiedlung von Menschen zum neuen Handelszentrum.
Heute sind viele der ehemaligen Herrschaftshäuser und auch die prachtvolle Basilika wieder restauriert und lassen den Glanz vergangener Zeiten erahnen. Immer noch findet man Hinweise darauf, dass im 18 Jahrhundert ein reges kulturelles Leben in dem kleinen Hafenstädtchen stattgefunden hat. Vor allem französische, italienische und portugiesische Künstler haben ihre Spuren hinterlassen. Aus der Not machte der Ort eine Tugend. Heute erfreuen sich die Badegäste an der geschützten Bucht, die mit geringem Wellengang zum Baden einlädt. Die angrenzenden Naturbecken bieten das Erlebnis, sich zwischen Lavagestein und Atlantik abzukühlen.
Auf angelegten Terrassen findet jeder Besucher ein nettes Fleckchen, von wo aus er das beeindruckende Panorama und den blauen Ozean genießen kann. Die Tiefen vor der Küste werden regelmäßig von Tauchschulen sowie Hobbytauchern genutzt. Eine bizarre Unterwasserwelt und eine reiche Fischfauna ziehen jährlich viele Besucher in ihren Bann. „Teneriffa ist unter Wasser genauso schön und landschaftlich reizvoll, wie über dem Wasser“, so lautet sie einhellige Meinung aller, die sich schon einmal auf Entdeckungsreise begeben haben.
|
|
| Letzte Aktualisierung ( Thursday, 16. October 2008 ) |
| Social Bookmark |
|---|


























