Fotos Teneriffa
|
|
|
Kategorie:
Jardin Botanico Puerto de la Cruz
|
|
|
|
Kategorie:
Tierweihe La Orotava 2008
|
|
|
|
Kategorie:
Romeria de San Roque in Garachico
|
|
|
|
Kategorie:
Corpus Christi - Sandteppiche La Orotava - Die Prozession
|
Werden Sie Partner
Schalten Sie Ihr Werbebanner und werden Sie InselTeneriffa Partner.
Nähere Infos erhalten Sie [hier]
Teneriffa Wetter
| Icod de los Vinos - Teneriffa |
|
|
|
|
Icod de los Vinos - Ein historisches Schmuckkästchen
Teneriffa - Icod de los Vinos heißt eigentlich frei übersetzt „Schöner Ort des Weines“. Den ersten Teil des Namens erhielt das Städtchen noch durch die Guanchen. Zur Zeit der Ureinwohner nannte man das Gebiet Ycoden. Nach der Eroberung bot sich das fruchtbare Tal, das den Ort umgibt, für die Landwirtschaft an.
Die dichten Pinienwälder, die sich noch immer bis hinauf in die Höhenlagen von Icod Alto erstrecken, kurbelten die Holzwirtschaft an. Bananen, Früchte der verschiedensten Art und vor allem Wein werden auch heute noch angebaut und geben dem Städtchen ein ländliches Flair. Schon um 1500 wusste man den Rebensaft der Gegend zu schätzen und exportierte ihn vor allem nach Großbritannien und Portugal. Knapp 25.000 Einwohner wohnen in dem zauberhaften Ort, der 235 Meter über dem Meeresspiegel liegt und mehr als 95 Quadratkilometer umfasst.
Eine historische Altstadt mit zahlreichen denkmalgeschützten Bauten machen Icod de los Vinos zu einem malerischen Städtchen, das einen besonderen Zauber ausübt. In der Fußgängerzone der Hauptgeschäftsstrasse reiht sich ein Geschäft ans andere und lädt zum Stadtbummel ein. Dazwischen kann man in einem der kleinen Straßencafes oder an der Plaza, im Schatten imposanter Bäume, das romantische Flair auf sich wirken lassen. Viele alte Traditionen werden in dem Städtchen im Nordwesten der Insel gepflegt. Sie prägen das Leben der Einwohner zwischen Moderne und Vergangenem, normaler Alltagshektik und Feierstimmung.
Icod de los Vinos - Der tausendjährige Drachenbaum
Bekannt wurde Icod de los Vinos nicht nur durch seine hervorragenden Weine, sondern vor allem durch seinen einzigartigen Drachenbaum, der wahrscheinlich der Älteste der Insel ist. Viele Mythen und Legenden ranken sich um ihn. Sein Saft soll Wunden heilen und sogar Unsterblichkeit soll er zu Urzeiten verliehen haben. Bis vor Kurzem stritt man sich um sein Alter. Man ging davon aus, dass der Drago schon 3.000 Jahre alt sein soll.
Neuere Untersuchungsmethoden haben diesen Mythos allerdings revidiert und sein Alter auf rund 600 Jahre festgelegt. Sicher ist, dass er die Guanchen noch „gesehen“ hat. Heute ist der Barranco, rund um den Baum eine Touristenattraktion. Viele kommen, um den Baumriesen zu bewundern. Rund 25 Meter hoch reckt er sich in den Himmel und sein Stamm-Durchmesser beträgt mehr als 10 Meter.
Der Barranco ist mittlerweile zu einem Park umfunktioniert, in dem man wunderschön spazieren gehen und einen Ausflug in die Geschichte der Insel machen kann. Lebensgrosse Guanchen sind in verschiedenen Alltagsszenen mitten in der Natur aufgebaut und wirken von weitem, fast wie echte Gestalten. Rund drei Hektar nahezu unberührte Natur und zahlreiche endemische Pflanzen machen den Rundgang zu einem unvergleichlichen Erlebnis.
Selbst eine Vulkanröhre kann man betreten und bestaunen. Erkaltete Lava, die in ihrem Inneren einen Hohlraum entstehen ließ, sind für dieses eindrucksvolle Naturphänomen verantwortlich. Die größte bisher bekannte Röhre, die „Cueva del Viento“ befindet sich ebenfalls in den Bergen Icods. Im Moment arbeiten Experten daran, sie für Besucher zugänglich zu machen.
Icod de los Vinos - Iglesia Matiz de San Marcos
Zu Zeiten des letzten Guanchenkönigs, Chincanairo, entdeckten die Guanchen in der Bucht von San Marcos , in der Nähe der Begräbnisstätten, eine Statue. Sie nahmen diese als Zeichen und glaubten einen großen Wächter über die Toten gefunden zu haben. Sie bewahrten sie gemeinsam mit ihren Toten in den Höhlen der Felswände auf.
Nach der Eroberung der Insel ließ sich der Sohn des Königs, Belicar, im Jahre1496 auf den Namen Blas Martin taufen. Um seine vollständige Unterwerfung unter die spanische Krone zu demonstrieren, übergab er dem Klerus die Statue. Die Kirchenvertreter erkannten in ihr den Heiligen Markus, der seitdem zum Schutzpatron der Stadt ernannt ist. Sein Fundort, die Playa San Marcos, und auch die Kirche, die ihm zu Ehren an der Plaza gebaut wurde, wurden nach ihm benannt. Die zunächst kleine Kapelle wurde im 16. und 17. Jahrhundert immer wieder erweitert und reformiert.
Das Gebäude spiegelt heute die verschiedenen Epochen und Baustile wider, die es im Laufe der Jahrhunderte geprägt haben. Merkmale aus dem Barrock und sogar noch davor bis hin zum eindeutig gotischen Glockenturm lassen die Kirche heute in einem einzugartigen Stil-Mix erstrahlen. Dank zahlreicher Importe aus Amerika, Andalusien, Kastilien und Stiftungen der Insel verfügt das Gotteshaus heute über die bedeutendste Gemäldesammlung in Kirchen auf den Kanaren.
Zu den wertvollsten Bildnissen gehören „Der Nazarener“ und „Der barmherzige Christo“, beides Werke des sevillanischen Bildhauers Martin de Andujar, „Der lebendige Christus“ ebenfalls aus dem Sevilla des 18. Jahrhunderts sowie „Der Christus des süßen Todes“, der von einem unbekannten kanarischen Künstler aus der neoklassischen Epoche stammt. Außerdem befindet sich in der Kirche eine Statue des „San Marcos“, die aus der flämischen Schule stammt und als älteste Skulptur bezeichnet wird.
Icod de los Vinos - Das moderne Icod de los Vinos
Heute ist Icod de los Vinos ein Städtchen, das noch immer von einer herrlichen grünenden Natur geprägt ist. Eingebettet in Wälder, Weinberge und Blütenmeere entfaltet es sein romantisches Ambiente. Das Leben selbst pulsiert aber im modernen Rhythmus.
Die Stadt verfügt über ein Hallenbad und zahlreiche Sporteinrichtungen. Der Wein prägt die Stadt noch immer und hat den Namen weit über Teneriffa hinaus bekannt gemacht. Seinen Besuchern hat Icod vieles zu bieten. Vom Einkaufsbummel und Stadtspaziergang in der Innenstadt über einen erholsamen Tag bei Sand, Sonne und sanften Wellen am „Playa San Marcos “ bis hin zu herrlichen Wanderungen durch duftende Wälder in den Höhenlagen, kann man je nach Lust und Laune seinen perfekten Urlaubstag gestalten.
|
|
| Letzte Aktualisierung ( Thursday, 16. October 2008 ) |
| Social Bookmark |
|---|


























