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Urlaub auf den Kanaren


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Palme BUTIA

 

Palme Butia Yatay Butia- Dieser Name wird abgeleitet von einem Artnamen, den die Bewohner Brasiliens für eine ihrer Arten verwenden.

Diese Gattung mit etwa acht Palmenarten, die in Südbrasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela verbreitet sind, wachsen vorrangig im offenen Gelände, wie Wildsavannen. Sie sind relativ kräftig, einzelstämmig, größtenteils mit ausdauernden, auffälligen Blattbasen bedeckt.

 

Diese beliebte Art ist sehr robust, pflegeleicht un dekorativ. Sie benötigt einen sehr gut durchlässigen Boden an einem sonnigen Standort.


Die am häufigsten kultivierten Sorten sind

 

Butia archeri

(Herleitung nach W. A. Archer, dem ersten Sammler)

Eine kleine Palme aus Brasilien. Sie bis ca. 1m Stammhöhe mit bogig, herabhängenden Blättern.

 

Butia arenicola

(Herleitung von lat. arena = Sand, griech. hò kolonós = Grabhügel)

 

Durch ihren unterirdisch wachsenden Stamm scheint es, dass ihre blaugrünen Blätter direkt aus dem Boden wachsen. Die Wedel sind bestachelt und bis zu 1,2m lang. Sie ist weniger für die Kübelbepflanzung geeignet.

 

Butia capitata  Geleepalme, Butia-Palme

(Herleitung von lat. caput, capitis = Kopf; also „kopfförmig“)

Bläulich – grüne Fiederblätter hängen von dieser kräftigen, holzigen, bis zu 5m hohen Palme herab. Ihre Früchte schmecken fruchtig, sind essbar allerdings faserig.

 

Butia eriospatha  Wollige Geleepalme

(Herleitung von lat. spatha = Säbel, griech. tó érion = Wolle)

Sie unterscheidet sich zu B. capitata durch ihre kurzen, braunen Wollhaare an den Hüllblättern.

 

Butia paraguayensis

(Herleitung von Paraguay)

Dies bis 1,5m hohe Palme überlebt Berichten zufolge auch Wildverbiss. Somit müsste Sie in Alleen auch Touristenresistent sein!

 

Butia purpurascens

(Herleitung von lat. purpurascens = purpurn überlaufend)

Sie überlebt mit ihrem bis zu 4m hohen Stamm in Brasilien sogar regelmäßig auftretende Buschbrände. Ihren Namen erhielt sie durch die Färbung ihrer Blüten und Früchte. Diese hübsche Palme wird erst seit kurzem für den Handel kultiviert.

 

Butia yatay  Yatay-Palme

(Herleitung vom einheimischen Trivialnamen)

 

Bis zu 12m hoch mit bläulichen Wedeln; und trotzdem wird sie meistens nur von Sammlern vermehrt. Vielleicht weil die Keimdauer zwischen sechs Monaten und zwei Jahren dauert? Ein durchlässiger, humoser, gut Feuchtigkeit aufnehmder Boden ist für die Bepflanzung im Kübel oder Garten die wichtigste Erfolgsbasis. Wie die meisten Palmen vertragen Butias  das Um- oder Auspflanzen am besten, wenn schon eine leichte Stammbildung zu erkennen ist. Ausreichend gegossene Palmen vertragen mehr Sonne als jene, deren Erde zwischen dem Giessen stark austrocknet.

 

Achten sie bei Ihrem Palmenkauf darauf, wo die Pflanze steht! Wird sie in einem schattigen oder halbschattigen Gewächshaus angeboten, sollten Sie ihre Palme zu Hause in Monatsschritten von Schatten oder Halbschatten an die volle Sonne gewöhnen.

Die ideale Düngung besteht aus 240g Depotdünger, 60g Dolomit, 5g Magnesiumsulfat, 45g Eisenvitriol und 40g Spurenelemente – Mischung. Wem das zu umständlich ist, der bediene sich eines speziellen Palmenflüssigdüngers und dünge die Pflanze von März bis Oktober 1x monatlich.

 

Stellen sie getopfte Palmen nie direkt auf die Erde, sondern immer auf feste Stein- oder Betonuntergründe. So verhindern sie, dass Wurzelschädlinge wie Käfer und Würmer ins Gefäß eindringen können. Schädlingsbefall durch Schmier-, Schild- oder Woll-Läuse macht nichts, wenn die Pflanze gesund ist. Ansonsten verwenden sie handelsübliche Spritzmittel. Bei Einsatz von biologischen Mitteln sollten sie bedenken, dass sie immer nur das lebende Tier erwischen, somit ein öfteres Spritzen unumgänglich ist.

 

Noch Fragen? Dann schreiben Sie an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können oder Fax 922 840231

Wir antworten bestimmt!

 

 

 

 
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