Urlaub auf den Kanaren
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Fotos Teneriffa
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Anaga Gebirge
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Der Teide im Winter
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Historisches Museum
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Heilige drei Könige in Garachico 2008
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Teneriffa Wetter
| Teneriffa - Die Kanarische Sabina |
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Es überlebe die kanarische SabinaTeneriffa - Der kanarische Sabina-Baum, der vor allem zum Wahrzeichen El Hierros wurde, soll auch auf Teneriffa wieder mehr Aufmerksamkeit erhalten. Der zur Gattung der Wacholdergewächse gehörende Baum zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er sich an die unterschiedlichsten Bodenverhältnisse anpassen kann, sich zwar in den Wind legt, was ihm auf El Hierro bizarre Formen beschert hat, aber nicht bricht und einen aromatischen Duft verströmt.
Die Kanarische Unterart zählt zu den endemischen Pflanzen, kann bis zu 500 Jahre alt werden und bis zu 25 Meter hoch in den Himmel wachsen. Unter dem Projektnamen Life, hat die Inselregierung, im Rahmen des Umweltschutzes, eine Initiative ins Leben gerufen, die sich der Neuanpflanzung dieser besonderen Baumart widmet.
Von einst beeindruckenden Wäldern sind heute vielfach nur noch einzelne Enklaven übrig geblieben. Auf Teneriffa gibt es einen größeren Restbestand im Barranco de Afur im Anaga-Gebirge sowie vereinzelte Exemplare im Tenogebirge am nordwestlichsten Inselrand. Ansonsten ist der robuste Baum auf Teneriffa verschwunden.
In dem Naturschutzgebiet Parque Rural de Teno soll das Projekt zur Neuaufforstung nun realisiert werden, um das Überleben dieser endemischen Gattung und das Gleichgewicht der sensiblen Ökosysteme zu sichern. Auf einer 53 Hektar großen Fläche auf der Finca Siete Fuentes soll dieser emblematische Baum gerettet werden.
Es gibt kaum einen Ort, der dafür geeigneter wäre. Gerade in dem ländlichen Gebiet, das schon immer hauptsächlich von der Landwirtschaft lebt, werden auch heute noch viele alte Traditionen aufrechterhalten.
Das Naturschutzgebiet Teno ist unter anderem Rückzugsort der tinerfenischen Rieseneidechsen, der letzten Seeadlerpärchen und der paloma turques, einer wild lebenden Taubenart. Die ideale Umgebung, um auch dem Sabina eine neue Heimat zu geben.
Um die bestmögliche Integration der Exemplare zu garantieren und die Bevölkerung für den Schutz der jungen Pflänzchen zu sensibilisieren, konnten sich die Bewohner von Los Silos , Garachico , Buenavista und Santiago del Teide zu mehreren Gelegenheiten an Informationsständen und bei Gesprächsrunden mit dem Projekt vertraut machen.
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