Urlaub auf den Kanaren
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| TEA - Neues Kunstzentrum auf Teneriffa |
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TEA - Neues Kunstzentrum auf Teneriffa
Dieses vom Inselrat geförderte Projekt, das von den Architekten Jaques Herzog, Pierre de Meuron und Virgilio Gutiérrez realisiert wurde, wird ein Ort der Begegnung mit moderner Kunst sein. Der helle von Licht durchflutete Gebäudekomplex wurde von dem gleichen Architektententeam gestaltet, das bereits die Plaza de España zu einem neuen Treffpunkt umgestaltet hat und damit das Image von Santa Cruz als weltoffene und innovative Stadt unterstreicht.
Die neue fast 21.000 Quadratmeter umfassende Kunstgalerie, gleich neben dem Naturkundemuseum, verbindet den antiken Stadtteil am Barranco de Santos mit dem modernen Umfeld. Durch sein einzigartiges Design, das sich nach außen öffnet, entwickelt das Gebäude eine eigene Dynamik und setzt moderne Akzente in einer historischen Umgebung. Diese Kulturstätte bietet zeitgenössischen Künstlern Raum, um ihre Ideen und Visionen der Öffentlichkeit vorzustellen. Es soll zur Reflexion anregen und Impulse geben. Gleichzeitig birgt es Ausstellungs- und Veranstaltungsräume, Geschäfte, einen halb überdachten Innenhof und eine Cafetería. Es bietet zahlreichen künftigen Veranstaltungen einen perfekten Rahmen.
Das Gebäude selbst wirkt geometrisch, verbindet zahlreiche verschiedene Ebenen und Diagonalen durch ein harmonisches Verbindungssystem. Seine Fassade ist mit rund 1.200 Kristallbausteinen in 720 verschiedenen Größen bestückt. Dies verleiht dem attraktiven Komplex Helle und Leichtigkeit und bereichert den Stadtkern der Hauptstadt in Santa Cruz mit einem neuen einzigartigen Element, das perfekt auf das innovative Image abgestimmt ist. Eine Wendeltreppe führt den Besucher in ein Café, zur integrierten Bibliothek oder in einen mit Palmen bestückten Innenhof. Die Idee, die der Planung dieses Gebäudes zugrunde liegt, ist, dass die Bürger sich diesen neuen Raum erobern und ihn beleben. Das dynamische Design soll die Bürger animieren, das Zentrum mit Leben zu füllen.
Eines der ständigen Glanzpunkte dieser Galerie wird die Sammlung des tinerfenischen Surrealisten Óscar Domínguez sein. Dieser Mann ist zweifelsohne der internationalste Künstler, den Teneriffa je hervorgebracht hat. Die Inselregierung ist im Besitz der weltweit größten Sammlung seiner Werke. Eine weitere Konstante ist die Ausstellung, die eine Auswahl der besten Maler Teneriffas präsentiert und gleichzeitig die Entwicklung der kanarischen Kunst im Laufe des 21. Jahrhunderts belegt. Ein dritter Sektor beherbergt, Kunstwerke, die seit 1975 von Teneriffa aus signifikant zur Bereicherung der internationalen Kunstszene beigetragen haben.
Ein weiteres wichtiges Element, ist das Zentrum für Fotographie, das ebenfalls in das TEA einziehen wird. Seit 17 Jahren unterstützt die Inselregierung diesen Kunstzweig. Unter anderem beinhaltet das Fotozentrum ein eigenes Laboratorium und Archiv. Als Direktor wird Javier González de Durana Isusi die Führungsposition des TEA übernehmen. Der Doktor für Philosophie und Literatur hat seit März 2001 das baskische Museum für zeitgenössische Kunst in Vitoria geleitet. Er war Mitglied des Kunstausschusses am Guggenheim Museum in Bilbao, Kongresskoordinator und hat selbst bereits zahlreiche Essays unter anderem über Themen, wie „Kunstideologien im Baskenland seit 1900“, „Kunst und Politik zu Beginn der Moderne“ oder über die avantgardistische Kunst in Bilbao Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst.
TEA ist künftig die wichtigste tinerfenische Adresse für alle, die sich für zeitgenössische Kunst interessieren. Weitere Informationen sind unter www.webtenerife.de nachzulesen. |
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